Auch wenn es sich um weit verbreitete Geräte handelt, gibt es doch immer zahlreiche Fragen zum Rauchabzug und zur Installation der Kaminöfen. In diesem Artikel haben wir die Fragen ausgewählt, die uns in diesen Jahren am häufigsten gestellt wurden.
In Bezug auf Schornsteine und Feuerungsanlagen gelten vielfältige Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Dort werden Grenzwerte definiert, Berechnungsmethoden vorgegeben und Sicherheitsmaßnahmen verfügt. Die Antworten, die Sie in diesem Artikel finden, beruhen auf der europäischen Norm DIN EN 1443 „Abgasanlagen – Allgemeine Anforderungen“. Ergänzt werden die geltenden Normen in vielen Fällen noch durch baurechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes.
Zuallererst möchte ich Sie daran erinnern, dass hinsichtlich des Rauchabzugs für Pelletöfen und für Holzöfen ein großer Unterschied besteht.
Beim Rauchabzug für Pelletöfen gibt es weniger Beschränkungen, deshalb ist die Installation oft einfacher und in bestimmter Hinsicht auch unabhängiger als bei Holzöfen.
Aber sehen wir nun, welches die häufigsten Fragen in Bezug auf den Rauchabzug für den Ofen sind.
Wenn von Rauchabzug gesprochen wird, muss zuerst daran erinnert werden, dass dieser Begriff nur für das isolierte Rohr verwendet werden sollte, das aus dem Dach austritt und senkrecht zum Schornstein gelangt. Dagegen wird der Abschnitt, der vom Ofen ausgeht, als „Rauchgaskanal“ oder „Rauchrohr“ bezeichnet und kann auch einen unregelmäßigen Verlauf aufweisen. Die Gesamtheit von Rauchabzug und Rauchrohr wird als „Rauchabzugsanlage“ bezeichnet.
Die Frage wäre also: Kann das Rauchrohr eines Pelletofens waagrechte Abschnitte aufweisen?
Die Antwort bei Pelletöfen ist: ja, quasi.
Das Rauchrohr sollte nämlich immer ein minimales Gefälle aufweisen (empfohlen werden mindestens 3°). Der nahezu waagrechte Abschnitt sollte jedoch 4 Meter nicht überschreiten.
Ja, aber...
Es kommt oft vor, dass man - vor allem bei einer Renovierung - bereits einen gemauerten Rauchabzug vorfindet und ihn für den neuen Pelletofen wiederverwenden möchte. Zuallererst muss er mit geeigneten Instrumenten geprüft werden. Wenn die Kontrolle des Schornsteinfegers zu einem positiven Ergebnis führt, kann der Ofen bequem an den alten Rauchabzug angeschlossen werden, um die Rauchgase abzuführen.
Wenn der Rauchabzug dagegen verstopft oder jedenfalls nicht verwendbar ist, könnte es trotzdem eine Lösung geben, um ihn zu verwenden. Zum Beispiel kann ein Rohr durch den alten Rauchabzug geführt werden, was die Kosten einer neuen Herstellung sparen lässt.
Kommt ganz darauf an.
Die Kosten variieren stark, da sie einerseits von der Art und den Materialien abhängen, die für den Bau des Abgasrohrs selbst verwendet werden, und andererseits von der Installations- und Arbeitsaufwandsituation.
Nein.
Die gesetzlichen Bestimmungen verbieten eine gemeinsame Nutzung des Rauchabzugs und die Ableitung im Innern des Rauchgaskanals/Rauchabzugs anderer Geräte ausdrücklich. Jedes Gerät muss über einen eigenen Rauchabzug verfügen, der an den Schornstein angeschlossen wird.
Nein.
Misstrauen Sie denjenigen, die Ihnen einen Pelletofen anbieten, bei dem kein Anschluss an den Rauchabzug vorgesehen und die Rauchableitung auf ein Loch in der Wand beschränkt ist. Diese Art der Installation verstößt gegen die Vorschriften und schadet der Gesundheit, der Umwelt und dem einwandfreien Betrieb des Gerätes.
Wenn Sie das Bild eines schönen Ofens sehen (hier ist es das Modell Club von MCZ), der ohne Rauchabzug zu sein scheint, vergessen Sie nicht, dass sich der Rauchausgang auch an der Rückseite befinden kann. Der Rauchabzug befindet sich in diesem Fall außen am Haus - eine dezentere Lösung, die dennoch funktional ist.
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